Die Baugenehmigung für den Hausbau

Die Baugenehmigung für den Hausbau ist der Startschuss für Ihr Bauvorhaben. So schön die Verwirklichung der eigenen Ideen auch ist, ohne Papierkram geht es nicht. Die Baugenehmigung ist deshalb wichtig, weil sie Ihrem Vorhaben rechtliche Sicherheit verschafft. Anspruch auf die Erteilung der Genehmigung besteht immer dann, wenn das Bauvorhaben keine bauplanungs- oder bauordnungsrechtlichen Bedenken auslöst. Nehmen Sie die Genehmigung auf jeden Fall innerhalb der ersten drei Jahre nach Erteilung in Anspruch. Damit ersparen Sie sich die Beantragung der Verlängerung.

Starten Sie mit einer Bauvoranfrage

Bevor Sie offiziell einen Bauantrag stellen, ist es sinnvoll, das persönliche Gespräch mit einem Mitarbeiter der Baubehörde zu suchen. Er wird Ihnen sagen, ob Ihr Bauvorhaben im Prinzip genehmigungsfähig ist und Sie auch auf mögliche Stolpersteine hinweisen. Sind die Details schon im Vorfeld besprochen, hat der Antrag später bessere Chancen, genehmigt zu werden. Im Gespräch erfahren Sie auch, welche Unterlagen Sie zur Genehmigung einreichen müssen.

Der Bauantrag als Grundlage

Damit Sie eine Baugenehmigung erhalten, müssen Sie einen Bauantrag bei der zuständigen, kommunalen Behörde einreichen. Zum Bauantrag gehören zwingend folgende Unterlagen:

  • Bauzeichnung
  • Baubeschreibung
  • Auszug aus dem Liegenschaftskataster
  • Lage- und Freiflächenplan
  • Bauzahlenberechnung
  • Sicherheitsnachweise

Kein Problem, oder? Beauftragen Sie auf jeden Fall einen Architekten oder einen Bauingenieur damit, die Unterlagen zusammen zu stellen. Fachmännische Hilfe ist hier geboten, damit alles reibungslos abläuft und sie wertvolle Zeit bis zum Spatenstich sparen können. Für den Bauantrag sollten Sie ca. 0,5 Prozent der Baukosten (ohne Nebenkosten) einkalkulieren. Alternativ können Sie die Kosten für den Bauantrag auch mit dieser Formel berechnen:

Umbauter Raum in Kubikmetern x Bauwert in Euro pro Kubikmeter / 0,5 Prozent = Kosten des Bauantrags.

Mit einfachen Mitteln Zeit sparen

Erst wenn Baugenehmigung und Baufreigabe erteilt sind, darf Ihr Bauprojekt starten. Zwischen drei und vier Monaten kann es dauern, bis die Behörde ihr Okay gibt. Da Zeit Geld ist, können Sie Ihr Vorhaben mit ganz einfachen Mitteln beschleunigen.  Bei der Antragstellung sollten Sie sicher sein, alle notwendigen Dokumente parat zu haben. So werden Nachfragen der Baubehörde vermieden. Informieren Sie auf jeden Fall auch Ihre neuen Nachbarn über Ihr Bauvorhaben und holen Sie, wenn nötig, deren Unterschriften für Lageplan und Bauzeichnung ein. Ein gutes Zusammenleben kann so schon früh beginnen.

Ein ganz wichtiger Tipp zum Schluss: Lasen Sie sich von dem Papierkrieg nicht die Vorfreude verderben. Sie werden Hausbesitzer, das ist ein Grund zur Freude! Wenn der Schuh doch mal irgendwo drücken sollte, sprechen Sie mich gerne an. Ich helfe Ihnen dabei, Ihren Plan vom Eigenheim zu verwirklichen – und für gute Laune kann ich nebenbei auch noch sorgen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.