Wie Du als Immobilienmakler den Überblick über dein Gebiet behältst.

Die Wohnmarktanalyse als Möglichkeit den Überblick über die Branche zu halten

von Hakan Burunder-Buran

Herbst, Natur, Landschaft, Rebe, Häuser

Regelmäßiges Pflichtprogramm für ALLE Makler, egal ob Berufsanfänger, Quereinsteiger oder alter Hase.

  • Warum ist eine regionale und vor allem eine regelmäßige Marktanalyse so wichtig?
  • Was bringt sie dem Makler?
  • Was ist der Nutzen für Käufer/Verkäufer/Mieter oder Vermieter?
  • Welche Hilfsmittel stehen dem Makler dabei zur Verfügung?

Ich wollte erst einmal wissen, was Marktanalyse bedeutet. Wikipedia schreibt dazu:

Die Marktanalyse ist in der Marktforschung die systematische Analyse vorhandener Marktdaten eines bestimmten Marktes zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Was heißt das für mich als Immobilienmakler? Übertragen auf die Immobilienbranche heißt das: Das  regionale Umfeld, in dem ich als Makler tätig bin oder tätig sein werde, systematisch zu untersuchen, um Wissen zu erhalten, z.B. über:

Preise, Qualität der Lage – Grundstücksmarktbericht

Der Grundstücksmarktbericht wird jährlich von den regionalen Gutachterausschüssen erstellt und ist eine Sammlung registrierter Kaufverträge für Grundstücke zur statistischen Erfassung der Entwicklung des Grundstückmarktes. In der Regel wird er gegen eine kleine Gebühr in Papierform und/oder zum download in digitaler Form angeboten. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit einen Immobilienradar von Dienstleistern zu nutzen.

Mieten – Mietspiegel

Die Erstellung erfolgt über Gemeinde/Stadt/Kreis in Zusammenarbeit mit Interessengemeinschaften, wie Mieter oder Vermieterverbände. Der Mietspiegel schafft Transparenz, wenn es um die Ermittlung ortsüblicher Vergleichsmieten geht.

Grundstückswerte – Bodenrichtwert, Boris

Dort findest Du die Zusammenstellung von Informationen zur Einsicht von Bodenrichtwerten.

Wettbewerber, deren Angebote und Online-Auftritt

Über die Homepages von Mitbewunderern in Deinem Gebiet, kannst Du Dir einen Eindruck verschaffen, auf welche Objekte sie sich fokussieren. Dies kannst Du bei Deiner eigenen Positionierung nutzen, um Dich abzugrenzen.

Vergleichsobjekte und deren Preise

In Tages- und Wochenzeitung, Immobilienportalen, Ebay etc. kannst Du Dir einen Eindruck verschaffen, wie Immobilien in Deinem Gebiet aktuell angeboten werden.

Veränderungen der Infrastruktur

Für die Attraktivität von Immobilien spielt für viele auch die Infrastruktur, also z.B. neu Straßen, Einkaufscenter, etc. eine Rolle. Wenn Du gut in Deiner Farm vernetzt bist und auch Kontakte in die Gemeinderäte hast, kannst Du der frühe Vogel sein.

Neue Wohn- oder Gewerbeprojekte

Wenn es um Baulanderschließung geht, brauchst Du auch gute Kontakte zur Stadt, Gemeinde oder Kreisverwaltung. Auch hier ist ein solides Netzwerk hilfreich.

Fazit:

Die regelmäßige Beobachtung weiterer Faktoren, welche die Analyse Deines Marktumfeldes beeinflussen könnten, ist besonders wichtig. Richtiger wäre es von einer permanenten Beobachtung zu sprechen. Gerade, wenn es um Angebot, Nachfrage und um demografischen Wandel geht. Ich bin ja auch 24 Stunden täglich und 7 Tage in der Woche Trainer, ohne dass es mich und mein Umfeld stört, denn ich habe meine Passion zu meinem Beruf gemacht.

Familie/Freunde/Verwandte/mein Bäcker/mein Arzt/mein Banker: Alle wissen, was ich tue. Mein Umfeld ist Start – und später auch Teil meines Netzwerkes. Daher ist es für mich auch kein “arbeiten“ im ursprünglichen Sinn und um mich auf die Überschrift zu beziehen:

Es spielt dabei keine Rolle, ob ich noch auf dem Weg bin Immobilienmakler zu werden, einer bin oder einfach einer bleiben möchte. Was allerdings dabei eine Rolle spielt ist, ob ich ein guter sein möchte, also ein weißes Schaaf.

Um langfristig und nachhaltig Erfolg zu haben ist der alte Spruch “Wissen ist Macht“  tatsächlich Programm und bringt mir sowohl Kompetenz wie auch Qualität. Dem Käufer und Mieter bringt es Sicherheit und Transparenz. Dem Verkäufer und dem Vermieter i.d.R. den höchstmöglich erzielbaren Verkaufspreis. Ich schaffe demnach eine Win/Win/Win Situation.

Immobilienverkäufer in 60 Sekunden von sich überzeugen

Elevator Pitch

Wie Du einen Immobilienverkäufer in 60 Sekunden überzeugen kannst.

Der Elevator Pitch stammt von einem amerikanischen Vertriebler mit dem Ziel, Kunden oder Entscheider während der Dauer einer Aufzugfahrt von sich oder einer Idee zu überzeugen. Weil diese immer recht kurz ist, mussten alle relevanten Informationen in diesen Zeitrahmen passen: Kurzvorstellung, Begeisterung für das Thema wecken und das erste Teilziel erreichen: einen Termin akquirieren.

Diese Kurzpräsentation hilft Dir den Gesprächspartner von Deiner Person oder Idee zu überzeugen und Lust auf mehr zu machen.

Der Elevator Pitch hilft Dir dabei Deine Leistung so kurz und knapp zu formulieren, dass Du jeden in 60 Sekunden begeistern kannst.

„Was machst Du so?“ Viele Menschen holen dann weit aus und erzählen und erzählen. Eine lange Aneinanderreihung von Sätzen folgt oft und am Ende bleibt es nicht richtig hängen, was Du sagen wolltest. Bereits nach wenigen Minuten hast Du die Aufmerksamkeit verloren.

Du kennst kennt dein Unternehmen besser, als jeder andere. Begeisterst Du in nur 60 Sekunden einen Kunden mit deiner Kurzpräsentation. Doch wie das geht?

  • Wenn du einen potenziellen Kunden oder Geschäftspartner triffst
  • Auf deiner Website
  • Bei Netzwerk-Veranstaltungen
  • Bei gesellschaftlichen Veranstaltungen
  • Auf deinem Social-Media-Profil LinkedIn-Profil, Xing oder Facebook
  • Bei der Werbung neuer Kunden per E-Mail

Und, wie erstellst Du deinen Elevator Pitch?

Die Fragen, die Du Dir stellen kannst, sind: Wer seid ihr?

  • Welches Problem hat Dein Kunde?
  • Wie hilfst du ihnen, es zu lösen?

Möglicherweise helfen Dir folgende Sätze, den Anfang zu finden.

  • Hallo, ich bin…. Von…
  • Bestimmt kennt ihr…..
  • Ich…. Für…. , sodass ….
  • Anders als…. sind unsere Dienstleistungen .
6 Schritte, wie Du deine Zuhörer mit deinem Elevator Pitch begeisterst.

Fülle die Lücke:

    1. Ich/wir helfe                                     Immobilieneigentümern/
      unterstütze               Wohnungseigentumsgemeinschaften/
      ermögliche               Vermietern/
      erreiche für
      begleite
      führe
      erarbeite
      sorge dafür
  1. mit meinen Dienstleistungen/             gewinnbringend
    mit dem                Konzept/            innovativ
    durch meine        Schritte/              erfolgreich
    durch unsere       Methoden/          wirtschaftlich
    Ansatz              professionell
    rentabel
    effektiv
    effizient
    mit höchster Qualität
  2. Immobilien/ zu vermarkten
    Angelegenheiten der Eigentümer      zu lösen
    zu managen…
  3. Mein Name ist…von…
  4. Unsere Kunden scheitern nicht an …….(Herausforderung).
  5. Sie sind mit unseren Dienstleistungen in der Lage……abzuschließen.
6 ergänzende Tipps, wie Du deine Zuhörer mit deinem Elevator Pitch begeistert

Du hast deinen Pitch vorbereitet. Super! Mit diesen Tipps kannst Du deinen Pitch noch etwas anreichern

  1. Interessante Fakten.In guten Pitches werden überraschende Fakten, Aussagen oder Statistiken erwähnt.

Zum Beispiel: „Mit der richtigen Strategie kannst Du einen bis zu 10% höheren Preis erzielen .“

  1. Vermeide Fachsprache. Sprich in den Worten, die Deine Zielgruppe gerne hört und bleib natürlich und unterhaltsam.
  2. Lass Emotionen sprechen. Wenn Du mit Emotionen arbeitest und lebendig beschreibst, fühlt sich dein Gegenüber eher angesprochen.
  3. Stelle offene Fragen. Fragen, die deine Zielgruppe nicht mit einem einfach „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann, machen die Tür auf. Fragt etwa “Kennen Sie…” oder “Wahrscheinlich haben Sie…”.
  4. Erzeugt Interesse.Ein Pitch ist wie eine gute Schlagzeile. Er soll Lust auf die ganze Geschichte machen.
  5. Beende deinen Pitch mit einem Call-to-Action. Diese Handlungsaufforderung bewegt dein Publikum zum Handeln. Denk dabei an dein Ziel.

z.B. „Wenn das für Sie interessant ist…“.

Also, wie sieht Dein Elevator Pitch aus? Wir sind gespannt!

Muss der Fisch dem Angler schmecken?

Kunden angeln

Ob du dich selbst toll findest, spielt im Berufsleben eher eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist, dass deine Leistung und deine Qualität bei denen ankommt, auf die du Wert legst: Deine Kunden. Wer erfolgreich sein möchte, muss seine Finger am Puls der Zeit haben. Was genau bedeutet das für deine Arbeit als Immobilienmakler?

Die Fragen nach dem richtigen Köder

Um als Immobilienmakler erfolgreich zu sein, brauchst du Vertrieblerqualitäten. Doch was nutzt es dem besten Verkäufer, wenn er keine Kunden hat? Bevor du durchstartest, solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • In welchem Marktumfeld arbeite ich?
  • Was ist meine Zielgruppe?
  • Welche Bedürfnisse hat meine Zielgruppe?
  • Wie wird meine Zielgruppe auf mich aufmerksam?
  • Habe ich Mitbewerber oder Netzwerke?

Die Antworten auf deine Fragen

  • Die Preise in ländlich geprägten Regionen sind mit denen von Metropolregionen nicht vergleichbar.
  • Entscheide dich, ob deine Käufer Privatpersonen oder Gewerbetreibende sind.
  • Eine Privatperson möchte eine Wohnung mieten oder ein Haus kaufen und kein Geschäft eröffnen.
  • Du bist still und leise? Schlecht. Bewirb deine Leistung und auch deine Angebote.
  • In den seltensten Fällen hast du ein Monopol. Überlege dir, wie du es schaffst, ein Netzwerk aufzubauen, bei dem der eine dem anderen hilft.

Die Umsetzung – oder das Auswerfen der Köder

  1. Chancen nutzen
    Corona hält die Menschen zuhause fest? Persönliche Besichtigungen sind eher selten geworden? Dann stelle dein Angebot um und nutze die Digitalisierung als Chance. Wohnungen können mittels 3D-Technik oder der VR-Brille auch virtuell vom Sofa aus besichtigt werden.
  2. Sei selbstbewusst
    Dir war schon immer klar, dass du deinen Job als Immobilienmakler beherrschst? Das ist gut. Schlecht ist es aber, wenn es kein anderer weiß. Stell deine Qualitäten heraus – egal ob im Netz oder in den Printmedien. Und scheue dich nicht davor, auch mal etwas aggressiver zu sein. Wen. deine Kunden nicht zu dir kommen, gehst du zu ihnen.
  3. Qualitätssicherung
    Du schreibst viele E-Mails, schaltest Werbeanzeigen, postest in den Sozialen Netzwerken und bist ein wahrer Wasserfall im Telefonat. Grundsätzlich gut, aber welche Maßnahmen bringen dir den größten Erfolg? Hinterfrage deine Methoden und konzentriere dich auf die Maßnahmen, die dir den größten Erfolg bringen.
  4. Was möchten deine Kunden?
    Das Bahnbrechendste kommt zum Schluss: Richte dich nach den Wünschen und Bedürfnissen deiner Kunden aus. Wenn du Hunger hast, isst du ja auch und wartest nicht darauf, dass das Essen zufällig vorbei kommt und Guten Tag sagt. Oder anders ausgedrückt: Eine alleinstehende Person ist in der Regel auf der Suche nach einer Mietwohnung und nicht nach einem Mehrfamilienhaus. Merkst du was? Richtig – deine Kunden sagen dir was sie möchten, nicht andersherum. Deine Angebote sollten also mit den Wünschen deiner Kunden übereinstimmen.

Du möchtest dich gerne zum Immobilienmakler ausbilden lassen oder du bist bereits Immobilienmakler und benötigst eine Weiterbildung? Dann sprich uns gerne an. Aus- und Weiterbildung ist unser Auftrag!

Immobilien Akademie

www.profertis.com

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Den maximalen Verkaufspreis für Immobilien erzielen.

Den maximalen Verkaufspreis erzielen

Sie als Immobilienmakler wissen, dass es im Vertrieb immer auf die richtige Strategie ankommt. Wir haben im Folgenden eine Auswahl oder einen bunten Strauß für Sie zusammengestellt, wie es Ihnen gelingt den maximalen Verkaufspreis zu erzielen:

Preise verhandeln

Ein Punkt ist der Startpreis, von dem aus Sie den Immobilienpreis verhandeln. Hierzu haben sich drei Modelle etabliert:

Verkaufsgespräch: Vorbereitung und Argumente

Mit den richtigen Argumenten und einer geschickten Verkaufstaktik beeinflusst ein Makler die Preisverhandlungen entscheidend. Die Einzigartigkeit an der Immobilie, aufwertende Einbauten wie eine Sauna, die zentrale Lage und direkte Nähe zum Stadtpark, gehobene Wohnlage und andere Vorteile einer Immobilie rechtfertigen den Preis. Der Makler ist geübt darin diese herauszuarbeiten. Er hat ein geschultes Auge dafür diese zu finden und zu formulieren, um einen höheren Preis zu argumentieren.

Preis-Modelle:

  • Maßvoller Startpreis: Angebotspreis von 105 bis 110 %
  • Hochpreis-Strategie: Angebotspreis von 120 bis 140 % (für sehr gefragte Immobilien)
  • Niedrig-Preis-Strategie: Angebot deutlich unter Marktwert (Interessenten überbieten sich gegenseitig)

Eine Studie der Kreissparkasse Köln zeigt, dass

Studie KSK

  • bei einem Angebotspreis von 105 % ein Verkaufspreis von 99% des gewünschten Preises erzielt wird,
  • den „maximalen Verkaufspreis“ nur 85 Prozent des angestrebten Verkaufspreises erlangt,
  • die Verkaufsdauer sich auf durchschnittlich 13 Monate verlängert.

Spektrum und Reihenfolge

Wenn Sie einem Käufer eine Immobilie verkaufen wollen, ist die Reihenfolge, in der Sie dem Käufer die Immobilien zeigen entscheidend. Die erste, die Sie ihm zeigen ist eine, die den Budgetrahmen des Kunden etwa um 30% übersteigt. Diese ist natürlich im Vergleich viel hochwertiger oder in einer besseren Lage. Die zweite Immobilie hingegen ist eine, die vielleicht sogar stark renovierungsbedürftig ist, dafür jedoch 10% unter dem Budget liegt. Und die Immobilie, die Sie dem Kunden insgeheim verkaufen wollen, zeigen Sie ihm dann zum Schluss. Sie kann ruhig ein paar Euro über dem Budget liegen.

Verknappung

Wenn Sie den Termin so legen, dass derjenige noch mitbekommt, dass ein Kunde vor oder nach ihm die Immobilie besichtigt, wird bei ihm ausgelöst, dass er sich schnell entscheiden muss. Sonst ist die Immobilie vielleicht weg.

Technik ist die Basis – Übung macht den Meister

Erfolgreich Verhandeln will gelernt sein und braucht Übung, um nicht in die Einwand-Fallen zu laufen. Vor dem ersten echten Verhandlungsgespräch ist es ratsam, mit jemandem, der Erfahrung im Vertrieb hat, zu üben. Um während der Verkaufsverhandlung die eigenen Forderungen durchzusetzen, entscheiden nicht nur die Vertriebstechniken, sondern auch die Tonlage und die Körpersprache über das Ergebnis.

Auch das Zuhören ist ein wichtiger Faktor. Wenn der Kunde nicht das Gefühl hat, dass Sie seine Bedenken verstanden haben, wird er Ihnen nicht mehr zuhören.

Kaufmotivation

Auch sobald Sie die Motivation des Käufers kennen, können Sie eher die passenden Kaufargumente dazu bringen. Möchte der Käufer z.B. nicht mehr mieten, so können Sie die mit einem Kauf verbundenen Vorzüge auch darauf ein bisschen abzielen. Möchte der Käufer die Immobilie als Sicherheit im Hinblick für die Altersvorsorge oder als Kapitalanlage kaufen? Oder will er das Haus für die Familien kaufen?

Wenn Sie die Situation des Käufers kennen, können Sie ihm die Vorzüge durch den Kauf noch schmackhafter machen. Gute Argumente unterstützen die Kaufmotivation.

Fragetechnik

Offene Fragen sind eine starke Waffe. Indem Sie Ihren Kaufinteressenten viele Fragen stellen, können Sie seine Wünsche kennenlernen und gezielt darauf eingehen. So lenken Sie das Gespräch in die passende Richtung.

Zum Beispiel können Sie zum Ende der Verhandlung fragen: „Was gefällt Ihnen besonders an der Immobilie?“ Oder „Wenn wir Ihre Bedenken alle ausgeräumt haben, können wir dann zum nächsten Schritt übergehen? Können wir dann den Notartermin bestellen?“

Positive Ausdrucksweise

Mit bestimmten Worten können Sie die Denkweise von Ihren Kunden positiv unterstützen. So können Sie zum Beispiel von „Wert“ anstelle von „Preis“ oder „Erwerben“ statt „kaufen“ sprechen. „Zu günstigen Zinsen finanzieren“, „Hochwertig“ anstatt „teuer“ „Vereinbarung bestätigen“ statt „Vertrag unterzeichnen“ hört sich für den Käufer auch besser an.

Telefonate mitschreiben

In einem ersten Telefonat verrät der Verkäufer oder Käufer Ihnen schon sehr viel. Wenn Sie aktiv zuhören und die relevanten Punkte notieren, können Sie diese beim Termin gewinnbringend einsetzen. Der Kunde hört übrigens auch, wenn Sie Lächeln während des Telefonats.

Kunden-Profiling

Menschen kaufen von Menschen. Für ein erfolgreiches Kundengespräch ist es daher wichtig, dass Sie über eine gute Menschenkenntnis verfügen und den Typ Mensch erkennen. Die meisten Menschen lassen sich tendenziell in intro- oder extrovertiert sowie sachlich bzw. sozial-orientiert einteilen. Daraus ergeben sich Stereotype, die auf eine bestimmte Art angesprochen werden wollen:

Der Zahlen-Mensch

Dieser Typ Mensch mag Zahlen, Daten, Fakten und umfangreiche Informationen. Er ist beeindruckt, wenn Sie ihm zum Objektakquise-Termin umfangreiches Informationsmaterial oder eine Prozessdarstellung des Ablaufes mitbringen.

Einen Käufer können Sie mit Fakten zur Immobilie oder dazugehörigen Dokumenten überzeugen.

Der Manager-Typ

Ein Mensch dieses Typs hat ein starkes Prestige und Geltungsbedürfnis. Er mag einen Makler, der sich kurz fasst, auf Augenhöhe verhandelt und ihm die nötige Anerkennung zukommen lässt. Bezüglich der Immobilie ist ihm die Exklusivität der Immobile wichtig.

Der Spaß-Macher

Dieser Typ ist kommunikativ, kontaktfreudig und vor allem daran interessiert, was Spaß macht. Er ist jemand, der Visionen hat und es mag, wenn ihm die vielen kleinen Dinge, die keinen Spaß machen abgenommen werden. Als Käufer liebt er Immobilien, die eine gute Nachbarschaft haben und die etwas her macht.

Der Beständige

Er braucht Sicherheit und Vertrauensbindung bei der Kaufentscheidung. Als Verkäufer fasst mag er keine schnellen Entscheidungen oder Veränderungen.

Es sollte also in seinem Tempo laufen und Sie suchen natürlich jemanden, der gut auf das Haus aufpasst.

Sprechen Sie die Sprache des Kunden

Ein Mensch, der eher visuell veranlagt ist, möchte sich „ein Bild von der Immobilie machen“, für einen auditiven Kaufinteressent „hört sich etwas gut an“ und Menschen mit bevorzugt motorischer Wahrnehmung berühren gern Wandbeläge und für diese „fühlt sich etwas gut an“.

Wenn es Ihnen gelingt die Veranlagung herauszufinden und die „gleiche“ Sprache zu sprechen, kann das im Gespräch schneller eine gemeinsame Basis bringen. Das bringt Sie ein großes Stück näher an den Erfolg.

Preisverhandlungen in Eigenregie oder über Makler?

Um erfolgreiche Preisverhandlungen führen zu können, braucht es Verhandlungsgeschick und Taktik. Ein erfahrener Makler bringt all das mit und kennt die Tricks der Käufer. Lassen Sie ihn das Gespräch führen und beauftragen Sie einen ortsansässigen Makler für die Verkaufsgespräche.

Verkaufen mit Makler hat viele Vorteile, er

  • beherrscht eine professionelle Preisverhandlung und erzielt für Sie den besten Verkaufspreis
  • hat Erfahrung in passenden Verkaufsstrategien
  • beantwortet Fragen ohne Emotionen
  • spart Ihnen viel Zeit, die Sie sonst mit Telefonaten und Besichtigungsterminen verbringen würden
  • Prüft die Bonität potenzieller Käufer frühzeitig
  • Verkauft Ihre Immobilie schneller, u.v.m.

Ankündigung:

Online-Akademie für Immobilienmakler

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Wie der Job vom Immobilienmakler wirklich ist

Mal eben so zwei Millionen verdienen? Geld verdienen leicht gemacht und wenig Arbeit dabei? Das sind Vorurteile, mit denen Immobilienmakler leben müssen. Wir geben euch einen Einblick in die Realität.

Die Sicht auf den Immobilienmakler

Als Immobilienmakler führst du Menschen durch Wohnungen. Du erklärst Ihnen die wichtigsten Dinge zu ihrer Immobilie, streust ab und zu ein paar Zoten ein und schon rollt der Rubel. Und a apropos Immobilienmakler – das kann doch wirklich jeder, oder? Immobilien werden schließlich immer gebraucht und sind so zahlreich verfügbar, wie der Sand am Meer. Und wenn nicht, wird eben einen neue Immobilie gebaut, kein Problem. Zahlungsverpflichtungen gibt es nicht und der Verkaufserlös wandert 1:1 in meinen Geldbeutel. Herz, was willst du mehr?

Fakten zum Immobilienmakler

  • Wenn du als Immobilienmakler tätig sein willst, benötigst du eine entsprechende Ausbildung und hast nach § 34 c der Gewerbeordnung auch eine Pflicht zur ständigen Fortbildung.
  • Als Immobilienmakler fliegen dir die Kunden nicht zu, du musst sie akquirieren. Dafür brauchst du neben einem guten Netzwerk an Kontakten auch Sachkunde und Empathie.
  • Wann wurde das Dach das letzte Mal saniert? Wie hoch sind die Rücklagen? Was wurde in den letzten Eigentumsprotokollen festgehalten? Auf solche Fragen solltest du auch die Antworten kennen.
  • Gerade in Großstädten wird der Wohnraum immer knapper. Eine Immobilie zu finden, den Eigentümer kontaktieren und einen Käufer finden, kann dauern. Dein Einkommen hängt maßgeblich von deinen Vertriebskünsten ab.
  • Der Immobilienmarkt ist ein dynamisches Umfeld und entwickelt sich ständig weiter. Auch ausländische Investoren sind auf den Geschmack gekommen und kämpfen mit dir um deine potentiellen Kunden.
  • Käufer bzw. Mieter gibt es vielleicht genug, aber nicht jeder kann sich die Immobilie auch leisten. Den Hintergrund zu deinen Kunden musst du dir erarbeiten und auf ihre Bedürfnisse eingehen.
  • Wenn du als Immobilienmakler selbständig bist, hast du sehr wohl Kosten. Büroräume, technische Infrastruktur und Steuern bezahlen sich nicht von alleine.

Noch Fragen?

Du siehst, als Immobilienmakler befindest du dich nicht ständig auf der Sonnenseite des Lebens. Ein Immobilienmakler arbeitet hart, so wie jeder andere Mensch auch. Nichts desto trotz ist die Arbeit abwechslungsreich und macht auch Spaß. Du möchtest dich zum Immobilienmakler ausbilden lassen oder dich weiterbilden? Dann sprich uns gerne an. Aus- und Weiterbildung ist unser Auftrag!